Beim diesjährigen Wettbewerb „JuniorING“ der Hamburgischen Ingenieurkammer hat das Gymnasium Oldenfelde erneut glänzend abgeschnitten. Unter dem Motto „Arena – gut überDACHt“ waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ein Modell einer Zuschauertribüne zu konstruieren. Dieses sollte im Maßstab 1:80 entstehen, verschiedenen bautechnischen Vorgaben entsprechen und musste zwei verschiedenen Belastungstests standhalten.

Dieses Jahr nahmen 270 Schülerinnen und Schüler von 21 Schulen mit insgesamt 106 Modellen teil.  Das Gymnasium Oldenfelde wurde dabei durch zehn Gruppen aus den StudiPlus-Kursen der Jahrgänge 7, 8 und 9 sowie dem Forscherlabor vertreten. Am 23. April nahmen Vertreterinnen und Vertreter beinahe aller Gruppen gemeinsam mit Herrn Kreyser und Herrn Teckenburg an der Preisverleihung in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen teil.

Die Platzierungen unserer Schule können sich sehen lassen. Vier Gruppen konnten in einer der beiden Alterskategorien einen Platz unter den ersten zehn erreichen und wurden mit einem Geldpreis gewürdigt: Florian, Jonas, Luka, Julian, Rasmus (Forscherlabor, Jahrgang 9, 10) erreichten einen beeindruckenden 2. Platz. Sie konnten die Jury mit ihrer, aus Sicherheitsgründen konvexen, Tribüne für eine Formel-1- Strecke überzeugen, die über ein ausfahrbares Dach verfügt. Florentine, Jule und Viktoriia (StudiPlus-Kurs Jahrgang 8) erhielten einen 10. Platz für ihr Modell, bei dem die konstruktive Idee bereits ein Konzept für die Bühnenbeleuchtung beinhaltet. Große Fensterflächen sorgen für eine lichtdurchflutete Tribüne und gewähren Sicht auf die Umgebung. Jette und Mona (StudiPlus-Kurs, Forscherlabor Jahrgang 7) erzielten einen 9. Platz. Ihr Modell „little broadway“ zeichnet sich durch eine offene und reduzierte Stützkonstruktion aus, bei der die Last des Daches durch Seile auf Verankerungen im Boden umgeleitet wird. Bela und Fridolin (StudiPlus-Kurs, Forscherlabor Jahrgang 7) bekamen den ersten Platz für ihr Modell zugesprochen und vertreten das Gymnasium Oldenfelde am 19. Juni bei der Preisverleihung auf Bundesebene in Berlin. In der Laudatio hieß es, das Dach schwebe über der Tribüne. Man sehe, wie es getragen bzw. wie die Belastung von der Konstruktion aufgefangen werde. Zudem sei die Jury von dem schlichten, in sich ruhigen Design beeindruckt gewesen. Die Dachform finde sich in der Tribüne wieder und bilde von der Seite eine Ellipse.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesen herausragenden Leistungen!