Heute haben Schülerinnen und Schüler der Kunstprofile in den Räumen des KulturWerks Rahlstedt selbst erfahren, was alles zum Kuratieren einer Ausstellung dazugehört: Das Sichten der möglichen Exponate, das Erfassen der verschiedenen Werkgruppen (Gemälde, Drucke, Objektbilder, Architekturmodelle und Zeichnungen), die Auswahl einzelner Werke und ihre Anordnung unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten und auch psychologischer Aspekte: Wo schaut man zuerst hin? Was muss man von Nahem sehen, was hat auch eine gute Fernwirkung? Wo möchte man verweilen und sich setzen? Beim Versuch, möglichst akkurat zu hängen, musste auf Achsen und Abstände geachtet werden, wobei auch die Bedeutung der Leerflächen klar wurde. Beim Stellen der dreidimensionalen Architekturmodelle war die Aufteilung im Raum vielleicht sogar noch wichtiger: Verkehrswege mussten frei bleiben und ein Umschreiten sollte ermöglicht werden, um den Besuchern vielfältige Ansichten zu ermöglichen. Gleichzeitig mussten sich die Kuratorinnen und Kuratoren beim Platzieren von Tischen und Sockeln für ein Grundkonzept entscheiden: Ballung, Streuung oder Reihung? Sie haben sich für eine Hauptinsel und einen lockereren Gegenpol entschieden, die entdeckt werden wollen.
Die Schülerinnen und Schüler sind zu Recht stolz auf ihr Ergebnis, das in dem schönen Galerieraum des KulturWerks einen recht professionellen Eindruck macht. Dazu werden auch noch Rechner aufgestellt werden, auf denen Eigenkompositionen zu hören und eigene Architekturfilme zu sehen sein werden.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher im KulturWerk Rahlstedt im Boizenburger Weg 7. Sei es zur Vernissage am Donnerstag, dem 12.2.26 ab 18 Uhr, sei es an den darauffolgenden Besuchstagen: Sa 14.2. 11-14 Uhr, Mi 18.2. 11-14 Uhr, Do 19.2. 16:30-18 Uhr, Sa 21.2. 11-14 Uhr, Mi 25.2. 11-14 Uhr. Donnerstags und samstags führen die Schülerinnen und Schüler selbst Aufsicht und geben Auskunft zu den Arbeiten. Wenn Mittwoch vormittags auch andere Klassen und Kurse vorbeischauen, würde uns das ebenfalls sehr freuen. Dann wird jemand vom KulturWerk vor Ort sein. (Rc, 10.2.26)
