Informationen zur Schule im Homeoffice

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

unser Schulgebäude und unser Schulgelände sind bis auf weiteres geschlossen und dürfen nicht betreten werden.

Der Unterricht findet zur Zeit im Homeoffice statt. Die Kommunikation zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen findet ausschließlich über unsere elektronische Plattform IServ statt, per Mail bzw. mit dem Aufgaben-Tool.

Sollten Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten haben, sich bei IServ einzuloggen bzw. wenn das Passwort verloren gegangen ist, kontaktieren Sie bitte die zuständigen Abteilungsleiter*innen per Mail mit der Betreffzeile: „Iserv-Zugang“ (Mail-Adresse ist im Memo-Heft). Antwort erhalten Sie dann umgehend von unserer zuständigen IT-Abteilung.

Alle Eltern sollten bereits in den vergangenen Tagen unten angefügten Mails von der Schulleitung erhalten haben.  Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihre Klassen- bzw. Stufenelternvertreter*innen und melden ihnen Ihre Email-Adresse. Die Elternvertreter sind für die Verteilung der Elternbriefe zuständig. Gerade in der momentan schwierigen Zeit ist es unerlässlich, dass die elektronische Kommunikation verlässlich funktioniert.

Vielen Dank

 

Liebe Eltern,

nachfolgend finden Sie die bisherigen Informationen, die über den Elternverteiler an Sie versendet wurden. Falls Sie diese nicht erhalten haben, schicken Sie mir bitte eine Mai, damit ich Sie in Zukunft auf dem Laufenden halten kann: Henning.Sievers@gym-old.eu

Vielen Dank

Henning Sievers

 

 

17.3.2020

Liebe Eltern,

es erreichen uns zahlreiche Nachfragen von SchülerInnen und Eltern, ob es möglich sei, noch einmal kurz in die Schule zu kommen, da persönliches Material, Lernbücher, Arbeitshefte noch im Klassenraum liegen. Leider ist dies nicht möglich. Ich werde die KollegInnen noch einmal daran erinnern, dass einige SchülerInnen gerade der jüngeren Jahrgänge, ihre Materialien nicht zu Hause haben. Bei Bedarf könnten sich die Schülerinnen ja auch gegenseitig im Einzelfall mit Fotos oder Kopien (per Mail versendet) der betreffenden Seiten aushelfen?

Die Gefahr der Heimarbeit ist, dass sich Privates und Dienstliches vermischen, Ruhezeiten oft genauso zu kurz kommen wie konzentrierte Arbeitseinheiten – das gilt für ArbeitnehmerInnen genauso wie für SchülerInnen. Wir möchten deshalb folgende Regel einführen: Arbeitszeiten für die Schüler sowie Kommunikationszeiten zwischen SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Schule sind werktags von 8:00 – 16:00 Uhr. In den übrigen Zeiten beschränken wir uns auf Notfallkommunikation.

Zur Erreichbarkeit der LehrerInnen: Ich möchte Sie daran erinnern, dass wir auf der Homepage ganz unten den Link zum Bereich „Intern“ haben. Mit dem bekannten Passwort können Sie sich einloggen – dort finden Sie die Informationen zur Erreichbarkeit aller KollegInnen.

Nun ist es offiziell: Der Girls‘ und Boys‘ Day am 26.3.2020 ist bundesweit ersatzlos abgesagt. Wir überarbeiten gerade den Terminplan insgesamt – dazu morgen weitere Informationen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund

Henning Sievers    

 

 

16.3.2020

Liebe Eltern,

heute waren tatsächlich keine SchülerInnen zur Betreuung in der Schule, so dass die Notfallbetreuung bis auf Widerruf nicht stattfindet. Falls sich bei Ihnen im Laufe der Zeit relevante Betreuungsnotlagen ergeben (wenn Sie z.B. im Bereich der Daseinsvorsorge tätig sind), melden Sie sich rechtzeitig bitte bei mir.

Am Mittwoch (bis 10:00 Uhr) bekommen Ihre Kinder per IServ Aufgaben von den KlassenlehrerInnen und TutorInnen. Deshalb ist es wichtig, dass alle SchülerInnen ab Mittwoch Zugriff auf IServ haben. Für die Bearbeitung der Aufgaben haben Ihre Kinder dann eine gute Woche Zeit, nämlich bis Donnerstag (26.3.2020) 10:00 Uhr. Die Arbeitsergebnisse werden dann korrigiert und benotet.

Die mündlichen Überprüfungen der 10. Klassen werden verschoben – den neuen Termin bekommen die SchülerInnen genauso wie die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen mitgeteilt, wenn wir den Normalbetrieb wieder aufnehmen.

In einigen Fächer bekommen die OberstufenschülerInnen Aufgaben für Klausurersatzleistungen (z.T. auch anstelle der Präsentationsleistungen) – der Klausurplan lässt sich sonst nicht halten. Die AbiturientInnen werden zudem aus der Ferne von ihren Prüfern versorgt.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das alles funktioniert und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Herzliche Grüße

Henning Sievers

 

 

15.3.2020

An die ElternvertreterInnen mit der Bitte um Weiterleitung an alle Eltern

Liebe Eltern,

hier ein kurzer Zwischenbericht:

Bei mir sind bis heute 15:00 Uhr keine Anmeldungen für eine Betreuung Ihrer Kinder in der Schule eingegangen, so dass ich davon ausgehe, dass ab morgen für zwei Wochen keine Betreuung vor Ort stattfindet. Ich habe die Virologen und Politiker so verstanden, dass möglichst wenige Kontakte in den kommenden Wochen stattfinden sollen, das können wir damit gewährleisten. Dafür danke ich Ihnen und ahne nur, welche Schwierigkeiten damit für viele von Ihnen verbunden sind.

Die LehrerInnen sind derzeit dabei, Materialien für Ihre Kinder zu erstellen. Im Fokus sind natürlich unsere S4 – SchülerInnen, die wir durchs Abitur bringen wollen, damit sie kein Jahr verlieren. Für alle anderen wird es Projekte geben, die uns helfen, in Sachen digitales Lernen weiterzukommen – da stecken wir ja an unserer Schule eher noch in den Kinderschuhen. Mit IServ haben wir jedoch ein zuverlässiges und mächtiges Kommunikationsinstrument, dessen volle Funktionalität wir alle gemeinsam in den nächsten zwei Wochen eher spielerisch erproben wollen.

Am Mittwoch können Ihre Kinder ab 10:00 Uhr auf die Materialien zugreifen und haben dann ein gute Woche Zeit zur Bearbeitung. Bitte stellen Sie bis Mittwoch gemeinsam mit Ihren Kindern sicher, dass sie an ihren Account herankommen (für Fragen und verlorene Passwörter wenden Sie sich gerne an Herrn Striethorst oder die zuständigen Abteilungsleiter*innen – siehe Memo-Heft).

Den ElternvertreterInnen danke ich ganz herzlich für die Weiterleitung all meiner Mails – diesen Kommunikationsweg werden wir in den kommenden Wochen noch häufiger brauchen…

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße

Henning Sievers    

 

 

 

13.3.2020

An die ElternvertreterInnen mit der Bitte um Weiterleitung an alle Eltern

Liebe Eltern,

die Corona-Situation hat sich grundsätzlich verändert: Heute Nachmittag hat Bürgermeister Tschentscher mitgeteilt, dass vom 16.3. – 29.3.2020 der Unterricht ausfällt (unten finden Sie die Pressemitteilung der BSB). Diese Vorsichtsmaßnahme erscheint mir äußerst sinnvoll: Sie stellt erst einmal sicher, dass wir uns nach den vielen Reisen in den Frühjahrsferien nicht gegenseitig in der Schule anstecken. Als Schule gewinnen wir nun Zeit, unseren Betrieb auf die anspruchsvollen Hygienemaßnahmen einzustellen, die notwendig sein werden, wenn der Schulbetrieb wieder beginnt.

Für Sie als Eltern bedeutet dies, dass Sie eine Betreuung für Ihre Kinder ab Montag privat planen müssen. Uns ist allen sehr bewusst, dass das für viele von Ihnen mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Das Ansteckungsrisiko für Ihre Kinder ist wesentlich kleiner als bei eine Betreuung in der Schule. Falls Sie jedoch gar keine andere Möglichkeit finden: Eine Notfallbetreuung für SchülerInnen bis 14 Jahre wird montags – freitags von 8:00 – 16:00 Uhr in der Schule eingerichtet. Falls Ihr Kind betreut werden muss, melden Sie es bitte bis Sonntag 15:00 Uhr per Mail bei mir an.

Denjenigen, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, ist weiterhin der Zugang zur Schule nicht erlaubt.

Ab Montag der kommenden Woche wird das Lehrerkollegium Kommunikationsstrukturen mit Ihren Kindern aufbauen, um ggf. Aufgaben und Materialien über IServ zur Verfügung zu stellen. Bitte fordern Sie Ihre Kinder auf, täglich mindestens einmal in ihren IServ-Account zu schauen (bei Problemen mit dem Zugang oder verlorenem Passwort können Sie ab Montag an Herrn Striethorst schreiben.)

Im Anhang ein Schreiben der BSB.

Herzliche Grüße

Henning Sievers    

 

 

 

 

  1. März 2020/bsb13

 Senat beschließt: Hamburger Schulen verlängern für Schülerinnen und Schüler die Ferien um zwei Wochen 

Schulsenator stellt Notfallplan für die nächsten 14 Tage vor

 Aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler in den nächsten 14 Tagen ruhen zu lassen. An allen Schulen findet in dieser Zeit eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre statt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen. Zudem kommunizieren sie über E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern. Um die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, nicht zu gefährden, finden alle Prüfungen wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten. Der Krisenstab der Schulbehörde wird in Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten Tagen viele offene Fragen klären und die Schulleitungen sowie die Eltern täglich über die Homepage der Schulbehörde informieren.

 Schulsenator Ties Rabe: „Wir stehen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Deshalb wird der Krisenstab der Schulbehörde wie bereits in den vergangenen zwei Wochen jeden Tag zusammentreten und die anstehenden Aufgaben und Probleme klären. Über tägliche Newsletter werden wir die Eltern und die Schulöffentlichkeit sowie die Schulleitungen zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten.“

 Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden darüber hinaus bis zum 30. April alle besonderen Schulaktivitäten wie Feste, Aufführungen, Klassenreisen, Ausflüge und Sportveranstaltungen abgesagt. Schulinterne Konferenzen können wenn notwendig stattfinden, sind aber hinsichtlich ihrer Zahl, Dauer und Teilnehmergröße auf ein Minimum zu begrenzen. Darüber hinaus werden sämtliche Reisen von Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schülern ins Ausland bis zum Ende des Schuljahres abgesagt.

 Alle Schulen mit Ausnahme der Berufsschulen organisieren vor- und nachmittags eine Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Schulbehörde appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Und natürlich nur dann, wenn die Kinder gesund sind und nicht aus einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen zurückgekehrt sind. Die Betreuung wird von den gleichen Kräften und Einrichtungen gesichert, die auch im Normalfall zur jeweiligen Zeit in der Schule arbeiten: vormittags wie bisher die Lehrkräfte sowie das pädagogisch-therapeutische Fachpersonal, nachmittags je nach Schule entweder GBS-Träger oder das Schulpersonal. Bei der Betreuung achten alle Betreuer auf kleine Gruppen und die Einhaltung der Hygienevorschriften, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

 Lehrkräfte und Beschäftigte der Schule, die aus einem Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Institutes zurückkehren, dürfen die Schule 14 Tage lang nicht betreten. Alle anderen beginnen am Montag planmäßig ihren Dienst in der Schule. Sie bauen dort verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern zu Hause auf und übermitteln diesen die Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage. Die Schulleitungen klären in den nächsten drei Tagen aufgrund der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote, welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen zur Aufrechterhaltung der Betreuungsangebote in den Schulen arbeiten und welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen Home Office machen. Ziel ist es, dass möglichst viele schulische Beschäftigte zu Hause arbeiten.

 Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen wenn möglich in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten. Das gilt insbesondere für Auszubildende der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. In den nächsten Tagen klären die Berufsschulen zusammen mit den Auszubildenden und den Betrieben den weiteren Prozess.

 Alle Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden voraussichtlich ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen statt. Die Schulbehörde organisiert in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Schulen große Prüfungsräume, die gewährleisten, dass ein ausreichendender Sicherheitsabstand zwischen den Prüfungsbeteiligten eingehalten wird. Darüber hinaus werden zusätzliche Nachschreibetermine und Prüfungsaufgaben für den Fall organisiert, dass die bisherigen Prüfungstermine nicht ausreichen.

 Die Kultusministerkonferenz hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass alle Bundesländer die eventuell auch unter ungewöhnlichen Bedingungen entstandenen Schulabschlüsse in jedem Fall gegenseitig anzuerkennen. Die Wissenschaftsministerien sowie Universitäten und Fachhochschulen sind gebeten, die Zulassungszeiten so zu strecken, dass auch Studienbewerberinnen und -bewerber mit verspätet erlangten Abiturzeugnissen noch aufgenommen werden können.

 Peter Albrecht

Pressesprecher | Leitung Kommunikation

Koordination A-Bundesländer

 

Freie und Hansestadt Hamburg

Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

– Hamburgisches Landesministerium –

Senatorenbüro

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Tel. (040) 428 63 – 2003 (direkt), (040) 42863 – 2545 (Assistenz)

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E-Mail: peter.albrecht@bsb.hamburg.de

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